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Neue Options-Tools in der Testphase: Trading Mentor, COT-Screener und Strategie-Workbench

Professionelles Dashboard für Options-Tools, Trading Mentor, COT-Screener und Payoff-Analyse

In den letzten Wochen ist im Hintergrund eine neue Tool-Sammlung für die Optionen-Akademie entstanden. Noch ist das kein fertiger Produktlaunch, sondern bewusst eine kontrollierte Testphase: Ich prüfe, welche Funktionen im echten Trading-Alltag wirklich helfen, wo die Datenqualität stabil genug ist und welche Workflows sich später sinnvoll als kostenpflichtiger Service anbieten lassen.

Der Grund ist einfach: Gute Trading-Tools sollen nicht nur hübsch aussehen. Sie müssen wiederholbar, nachvollziehbar und fachlich sauber sein. Genau daran arbeite ich aktuell mit mehreren Bausteinen: Trading Mentor, COT-Screener, Payoff-Visualizer, Strategieübersicht, Strategiematrix und einem Telegram-Bot für schnelle Abfragen.

Werkstattbericht

Was gerade getestet wird

Trading Mentor

Ein strukturierter Assistent für Marktbild, Watchlist, technische Einordnung und nächste Prüfschritte.

COT-Screener

Eine Auswertung, die auffällige Positionierungen aus den COT-Daten schneller sichtbar machen soll.

Payoff & Strategien

Strategieübersicht, Payoff-Diagramme und Strategiematrix für bullische, bärische, neutrale und Volatilitäts-Setups.

Warum diese Tools entstehen

Viele Entscheidungen im Optionshandel bestehen aus wiederkehrenden Fragen: Wie ist das Marktumfeld? Welche Volatilität liegt vor? Passt eine Strategie überhaupt zur Markterwartung? Wie sieht der Gewinn- und Verlustverlauf aus? Und wo liegt das Risiko, wenn sich der Basiswert anders bewegt als geplant?

Genau hier sollen die neuen Tools helfen. Sie ersetzen keine eigene Analyse und keine Verantwortung, aber sie können typische Denkfehler reduzieren: zu schnell eine Strategie wählen, Payoffs nur grob abschätzen oder Marktdaten aus mehreren Quellen ohne klare Routine zusammensuchen.

Die aktuelle Tool-Idee in einem Ablauf

Workflow

Vom Marktbild zur Strategieauswahl

1Markt prüfenTrend, Risikoampel, technische Lage und relevante Indizes.
2COT einordnenAuffällige Positionierungen als zusätzlicher Kontext.
3Strategie wählenBullisch, bärisch, neutral sowie hohe oder niedrige Volatilität.
4Payoff prüfenBeine, Break-even, Risiko und Szenarien nachvollziehbar darstellen.

Ein Teil davon ist bereits sichtbar, zum Beispiel in der Tool-Zentrale der Optionen-Akademie. Andere Funktionen laufen noch in geschützten Testumgebungen oder werden nur mit wenigen Personen ausprobiert.

Strategiematrix: schneller zur passenden Richtung

Besonders spannend finde ich aktuell die Strategiematrix. Die Idee dahinter: Eine Optionsstrategie sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern zur Markterwartung und zur Volatilitätslage passen. Wer bullisch ist und hohe implizite Volatilität sieht, braucht andere Werkzeuge als jemand, der neutral bleibt und niedrige Volatilität erwartet.

Strategieauswahl

Beispielhafte Einordnung nach Richtung und Volatilität

Niedrige VolatilitätHohe Volatilität

Bullisch + niedrige Volatilität

Debit-Strategien, Long Call, Bull Call Spread oder diagonal aufgebaute Ersatzpositionen können hier geprüft werden.

Bullisch + hohe Volatilität

Put Credit Spread, Cash Secured Put oder defensivere Varianten können besser zur Prämienlage passen.

Bärisch + niedrige Volatilität

Long Put oder Bear Put Spread, sofern Risiko, Laufzeit und Bewegungsziel zusammenpassen.

Neutral + hohe Volatilität

Iron Condor, Iron Butterfly oder andere einkommensorientierte Setups nur mit klar definiertem Risiko.

Die Matrix ist keine Empfehlung, sondern ein Denkmodell. Jede konkrete Strategie muss einzeln auf Risiko, Liquidität, Laufzeit und Positionsgröße geprüft werden.

Warum es erst eine geschlossene Testphase bleibt

Die Tools greifen teilweise auf externe Daten, API-Abfragen und laufende Serverprozesse zu. Dadurch entstehen reale Kosten. Ein dauerhaft kostenloser Vollzugang wäre deshalb nicht sinnvoll, wenn die Datenqualität und Stabilität professionell bleiben sollen.

Deshalb ist der nächste Schritt keine große öffentliche Freischaltung, sondern eine begrenzte Testphase. Dabei geht es vor allem um drei Fragen: Welche Funktionen werden wirklich genutzt? Welche Ergebnisse sind erklärungsbedürftig? Und für welche Tools wäre später ein kostenpflichtiger Zugang für Nutzer tatsächlich wertvoll?

Für wen die Testphase interessant ist

  • Du handelst Optionen oder baust dir gerade eine strukturierte Trading-Routine auf.
  • Du möchtest Strategien nicht nur auswendig lernen, sondern mit Payoff, Risiko und Marktumfeld verbinden.
  • Du findest Tools hilfreich, willst aber keine Blackbox, sondern nachvollziehbare Einordnung.
  • Du bist bereit, in einer Testphase ehrliches Feedback zu geben.

Wenn du nur fertige Signale suchst, ist diese Testphase wahrscheinlich nicht das Richtige. Wenn du aber verstehen willst, wie man Optionsstrategien systematischer vorbereitet, kann sie spannend sein.

Wie es weitergeht

Ich werde die einzelnen Bausteine weiter testen und nach und nach entscheiden, welche Tools öffentlich sichtbar bleiben, welche nur für eine kleine Nutzergruppe sinnvoll sind und welche Funktionen noch überarbeitet werden müssen. Besonders wichtig sind dabei fachlich korrekte Payoff-Diagramme, klare Strategiebezeichnungen und eine sinnvolle Verbindung zwischen Tool-Zentrale, Telegram-Bot und geschützten Analysefunktionen.

Interesse an der Testphase?

Trag dich für Updates und mögliche Testzugänge ein

Wenn du informiert werden möchtest, sobald einzelne Tools freigeschaltet werden oder ich weitere Tester suche, schreib mir kurz eine Nachricht. Der Zugang wird nicht automatisch vergeben, sondern je nach Teststand und Kapazität freigeschaltet.

Interesse anmelden
Hinweis: Ein späterer Vollzugang wird voraussichtlich kostenpflichtig sein, weil Daten- und API-Kosten entstehen.

Risikohinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Optionen oder anderen Finanzinstrumenten dar. Optionshandel ist mit erheblichen Risiken verbunden. Tools können Analysen unterstützen, ersetzen aber keine eigene Prüfung, kein Risikomanagement und keine individuelle Beratung.

Daniel Arlt

Geschrieben von

Daniel Arlt

Daniel Arlt ist Gründer der Optionen-Akademie und seit 1998 an der Börse aktiv. Seit 2020 handelt er Optionen mit Fokus auf nachvollziehbare Strategien, Risiko und Positionsgröße. Auf der Optionen-Akademie erklärt er Optionshandel nüchtern, praxisnah und ohne Renditeversprechen.

Daniel Arlt

Autor

Daniel Arlt

Daniel ist Gründer der Optionen-Akademie und seit 1998 an der Börse aktiv. Seit 2020 handelt er Optionen mit Fokus auf nachvollziehbare Strategien, Risiko und Positionsgröße. Auf der Optionen-Akademie erklärt er Optionshandel nüchtern, praxisnah und ohne Renditeversprechen.

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